21. Juni – Eine Welt Verein in Connewitz – 19 Uhr
LIEDER VON DER WOLGA
Konzert und Gespräch mit Slawa Baryschewski

Slawa Baryschewski liebt seine Wolga über alles. Aber einmal im Jahr verlässt er sie – um die an ihren Ufern entstandenen Lieder in die Welt hinauszusingen. Dann tauscht er den Schnitt-Computer seines kleinen Filmstudios in Samara mit der Gitarre und geht auf Reisen. Am liebsten durch Deutschland, „denn ich bin ein Freund der Deutschen und ihrer Sprache“, sagt der studierte Deutsch-Lehrer und autodidakte Werbegrafiker.

Bekannt geworden ist der „singende russische Bär“ in unseren Kulturbreiten vor allem durch seine Auftritte auf dem internationalen Filmfestival DOK Leipzig sowie durch seine Teilnahme beim Rudolstädter Tanz&FolkFest mit der Gruppe „Aliya“ und seinen Benefiz-Konzerten für UNICEF, die der Förderung von Unterstützungsprojekten für notleidende Kinder in Weißrussland dienten.

Der Nicht-Wodkatrinker, der über eine Sammlung von 80 selbst restaurierten Musikinstrumenten verfügt, begeistert bei seinen Konzerten mit unverwechselbarer Stimme und Vielfalt auf Gitarre und Mundharmonika. Er singt seine Lieder über Liebe, Leid und Glück natürlich auf Russisch; ihre Entstehungsgeschichten erklärt er aber lieber auf Deutsch. Besonders beliebt sind seine Interpretationen des „Samara-Liedes“ und sein „Kartoffel-Blues“.

Slawa möchte das Publikum jedoch nicht nur mit seinen Liedern erfreuen oder nachdenklich stimmen, sondern auch gern über die Inhalte und Botschaften seiner Texte diskutieren.

Eintritt frei