Herzlich Willkommen!

Wir engagieren uns für den fairen Handel, z.B. in unseren Leipziger Weltläden und durch entwicklungspolitischen Bildung. Dafür wurden wir übrigens im Juli 2016 im Rahmen des Unesco-Weltaktionsprogramms als ausgezeichneter Lernort für Bildung für Nachhaltigkeit geehrt. Ohne Unterstützung wäre das alles nicht möglich. Hier steht, welche Hilfe gebraucht wird. BNE_Auszeichnungslogo_2016_Lernort2

  • Wenn sie als Lehrer im Unterricht Themen wie Globalisierung und Entwicklung ansprechen wollen – hier gibts die Infos.
  • Unsere Eine Welt Bibliothek enthält Bücher und Materialien. Der Katalog und das Ausleihprozedere findet sich hier.
  • Es interessiert Sie, an welchen Kampagnen wir uns beteiligen und wo wir Mitglied sind? Infos dazu hier.
  • Der Eine Welt e.V. Leipzig ist anerkannter freier Träger der Jugendhilfe. Infos dazu auf unserer Jugendseite.
  • Um den Bezug zu Menschen in anderen Teilen der Welt zu halten unterstützen wir Projekte in der Ukraine, Italien und Russland.


Freitag, 1. Juni 2018 – Ratstonne, Moritzbastei um 18 Uhr
MAFIALAND EUROPA – Wie lässt sich eine grenzenlose Mafia bekämpfen?

»Die Mafia ist schon längst nicht mehr nur ein italienisches Problem. Sie ist ein globales Phänomen, das ganz Europa und insbesondere Deutschland betrifft. Es ist an der Zeit offen darüber zu sprechen«.

Ein Vortrag zur aktuellen Lage und Möglichkeiten des Widerstands.

Sandro Mattioli und Giulia Norberti vom Verein Mafia? Nein, Danke! e.V. aus Berlin und Gabriele Fantoni vom Eine Welt e.V. Leipzig stellen einige Fakten zu globalen Verflechtungen der Mafia dar. Dabei geht es um die Ausbreitung des Phänomens Mafia und die Strategien der Antimafia sowie um die Gegenkonzepte der Anti-Bewegung. Im Anschluss ergibt sich die Möglichkeit, Fragen zu stellen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Weitere infos HIER



15. Juli – 5. August 2018
Nachhaltigkeit als globale Herausforderung – Workcamp in Russland 2018

Teilnehmende aus Russland, Deutschland und Polen sind aufgefordert, gemeinsam drei Wochen nachhaltig miteinander zu gestalten.

Neben Arbeiten in der katholischen, bzw. evangelischen Gemeinde, einem orthodoxen Kloster und Bauarbeiten in einer Schule für benachteiligte Kinder, stehen Workshops wie auch Besuche im Museum der ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, der Stalinbunker und Ausflüge auf der Wolga mit auf der Agenda.
Sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückreise sind Tagesaufenthalte in Moskau im Programm, die auch einen Besuch bei Memorial beinhalten.

Auf der Agenda stehen Außenarbeiten in einem Kinderheim, Feldarbeiten in einem orthodoxen Kloster und Renovierungsarbeiten in der Gemeinde von Samara. Hier gibt es weitere Infos.

Teilnehmen kann jede/r ab 18 Jahren.



5. – 19. August 2018 in Leipzig
Rückbegegnung: Global-nachhaltig-demokratisch an an der Wolga

Ort: Connewitz und Umgebung
Teilnehmendenbeitrag: 100,- €
Unterbringung: Gemeindehaus

Jugendliche aus Russland sind im Anschluss des Camps in Samara nach Sachsen eingeladen und fahren so gemeinsam mit zurück nach Leipzig.
Dort erwartet sie ein umfangreiches Programm rund um Globalisierung und Demokratie. Nach 30 Jahren begeben wir uns auf Spurensuche von DDR-Oppositionsarbeit. So stehen hier Nikolaikirche, Stasimuseum und zeitgeschichtliches Forum fest im Progamm. Wir werden aber dort nicht
stehenbleiben und gemeinsam den Blick nach vorn über den Tellerrand wagen, um dort genauer hinzuschauen wo heute Ungerechtigkeiten und Krisen die Menschheit akut bedrohen.
Wir loten Möglichkeiten des Engamanets aus, ob es zum Thema Flucht und deren Ursachen ist, oder dort hinsehen, wo nationalistische Tendenzen die offen Gesellschaft bedrohen, z.B. mit Inputs zu Demokratie, Lebenstil aber auch nachhaltigem Konsum.
Gearbeitet wird an verschiedenen Brennpunkten im Umweltbereich. Es sind darüber hinaus Gespräche im Rathaus mit Politikern und Amtsträgern vorgesehen. Mit einer Fahrt nach Wurzen möchten wir dem dortigen Engagent gegen Rechts und für Flüchtlinge konkret nachspüren.



 

Jugendaustausch in Kiew

Vom 20. Bis 28 November 2017  fand der interkulturelle Jugendaustausch „The Right to be Right“ mit Teilnehmenden aus Deutschland, Georgien, Polen und der Ukraine in Kiew statt.  Themen der Begegnung  waren Menschen- und Bürgerrechte, Migration und Fair Trade. Vor dem Austausch hatte jede der Teilnehmergruppen eines der Themen zugewiesen bekommen und dazu Workshops, Präsentationen und Spiele vorbereitet und war dafür verantwortlich, jeweils einen Tag ein Programm dazu anzubieten. Dabei wurde großer Wert auf eine Mischung zwischen formellem und informellem Lernen gelegt. Eine weitere Aufgabe der Teilnehmergruppen war es, jeweils einen interkulturellen Abend zu organisieren, der meist mit viel traditionellem Essen, Musik und Gesang endete.

Ein besonderer Schwerpunkt war der Konflikt in der Ostukraine und seine Auswirkungen auf die Ukraine und insbesondere auf die (ehemalige) Bevölkerung des Kriegsgebiets. Zum einen gab es Teilnehmende, die selber aus der Ostukraine und von der Krim kamen und bereit waren, ihre Erlebnisse mit uns zu teilen. Zum anderen gelang es, ein Treffen mit Binnengeflüchteten aus der Ostukraine zu arrangieren. Mit Hilfe unserer ukrainischen und georgischen Freunde, die für die Übersetzung zuständig waren, konnten wir intensive Gespräche mit den Geflüchteten  führen. Dadurch erfuhren wir mehr über die jetzige Situation der Menschen und ihre Wahrnehmung des Konfliktes. Ein weiterer Punkt von Interesse war die Maidanrevolution. Einige Teilnehmende nahmen an einer Stadtführung durch Kiew teil, wo sie die Plätze der Revolution kennen lernten. Die anderen Teilnehmenden besuchten in der Zeit die Villa und das dazugehörige Gelände des ehemaligen Präsidenten Wiktor Janukowytsch.

Insgesamt war der Austausch sehr bereichernd. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen, spannende Diskussionen geführt und insbesondere für die Teilnehmenden aus Deutschland hat sich ein neuer Blick auf die Ukraine, aber auch auf die anderen Austauschländer ergeben.



Unser Leipziger Partnerschaftskaffee erhält bei Öko-Test die Note „sehr gut“ und „fair“!!!

verpackungIn der aktuellen Ausgabe des Magazins ÖKO-TEST wurden 23 Kaffeesorten getestet. Der äthiopische Kaffee Oromia von EL PUENTE erhielt die Bestnote.

Insgesamt unterzog das Verbrauchermagazin 23 Arabica-Kaffees gründlichen Tests. Neben dem Oromia-Kaffee erhielten nur fünf weitere die Note „sehr gut“. Dabei stammten alle der positiv bewerteten Kaffees aus biologischem Anbau.

Im ersten Teil des Tests ging es zunächst um die Inhaltsstoffe: Auf Basis detaillierter Laboruntersuchungen wurden die Kaffees auf schädliche Substanzen, unter anderem auf ihren Acrylamidgehalt, geprüft. Acht der 23 Kaffees im Test fielen hier aufgrund überhöhter Werte durch. Darüber hinaus berücksichtigte ÖKO-TEST im weiteren Testverlauf aber auch, ob beim Anbau und Einkauf des Kaffees Kriterien des Fairen Handels berücksichtigt wurden und musste 13 der getesteten Kaffees als „unfair“ oder „überwiegend unfair“ einstufen.

EL PUENTE freut sich über die positive Bewertung des äthiopischen Kaffees Oromia mit „sehr gut“ und „fair“. „Das unabhängige Urteil der Tester zeigt, dass Fairer Handel und Spitzenqualität bei unseren Kaffees im Einklang stehen“, so Stefan Bockemühl, Geschäftsführer der EL PUENTE GmbH.

Der ausführliche Testbericht ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ÖKO-TEST sowie online unter www.oekotest.de nachzulesen.

© El Puente



Eine Welt e.V. Leipzig ausgezeichnet für herausragende Bildung für nachhaltige Entwicklung in Berlin

Agendakongress Bildung fuer nachhaltige Entwicklung 2016. Auszeichnung von Lernorten, Netzwerken und Kommunen. 11.07.2016. Copyright: Thomas Koehler/ photothek.net

Copyright: Thomas Koehler/ photothek.net

Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka übergab am 11.7.16 in Berlin im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms an einen Vertreter unseres Vereins die Ausszeichnung als Lernort für herausragende Bildung für nachhaltige Entwicklung. Bundesministerin Wanka hob hervor: „Erstmalig ehren wir Kommunen, Netzwerke und Lernorte, die stabile Strukturen und eine Verstetigung über BNE-Aktivitäten erreicht haben oder anstreben. Denn nur so kommen wir unserem Ziel näher, insgesamt eine nachhaltige Gesellschaft zu werden. Ich gratuliere den Ausgewählten herzlich.“ Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO Weltaktionsprogramm (2015-2019) ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Insgesamt 65 Lernorte, Netzwerke und Kommunen überzeugten die Fachjury mit ihren Bewerbungen. Die Ausgezeichneten stellen sich auf der Seite www.bne-portal.de vor.



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