Herzlich Willkommen!

Wir engagieren uns für den fairen Handel, z.B. in unseren Leipziger Weltläden und durch entwicklungspolitischen Bildung. Dafür wurden wir übrigens im Juli 2016 im Rahmen des Unesco-Weltaktionsprogramms als ausgezeichneter Lernort für Bildung für Nachhaltigkeit geehrt. Ohne Unterstützung wäre das alles nicht möglich. Hier steht, welche Hilfe gebraucht wird. BNE_Auszeichnungslogo_2016_Lernort2

  • Wenn sie als Lehrer im Unterricht Themen wie Globalisierung und Entwicklung ansprechen wollen – hier gibts die Infos.
  • Unsere Eine Welt Bibliothek enthält Bücher und Materialien. Der Katalog und das Ausleihprozedere findet sich hier.
  • Es interessiert Sie, an welchen Kampagnen wir uns beteiligen und wo wir Mitglied sind? Infos dazu hier.
  • Der Eine Welt e.V. Leipzig ist anerkannter freier Träger der Jugendhilfe. Infos dazu auf unserer Jugendseite.
  • Um den Bezug zu Menschen in anderen Teilen der Welt zu halten unterstützen wir Projekte in der Ukraine, Italien und Russland.


Sonntag, 3. März 18 Uhr – Kirche St. Peter & Paul, Markkleeberg
4. Fairtrade-Session

Mit Informationen zum Fairen Handel, Neuigkeiten aus der kommunalen Fairtrade-Gruppe und kirchlichen Aktivitäten.

Für Musik – Blues, Gospel, Pop – sorgt der Show-Chor „Lovely Voice“ unter der Leitung von Regina Kolb. Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Fairtrade-Gruppe der Stadt Markkleeberg.



Samstag, 17. März, 19 Uhr – Weltladen an der Thomaskirche
Nordland – Lesung mit Gabriele Albers

Gabriele Albers veröffentlichte als Journalistin und Volkswirtin bereits bei Capital und der Financial Times Deutschland. In ihren Geschichten thematisiert sie gefährliche Entwicklungen unserer Zeit, indem sie deren Folgen in einer fiktiven Zukunft beschreibt. Ihre persönliche Zeitreisemaschine würde sie rund 500 Jahre in die Zukunft katapultieren, obwohl sie sich nicht sicher ist, dass es dann noch Menschen gibt. „Nordland“ ist ihr erster Roman.

Wir schreiben das Jahr 2057. Die Reichen des Landes schützen ihren Besitz mit mächtigen Mauern vor den Armen. Das, was einmal der Mittelstand war, hat das Land verlassen. Die Polizei kommt nur noch für Menschen, die dafür zahlen können und ansonsten gilt das Recht des Stärkeren. EU und Bundesrepublik sind lange Geschichte. Die nördlichen Bundesländer haben sich zu „Nordland“ zusammengeschlossen, einem Staat, in dem allein das Geld regiert.  Weitere Infos hier



15. Juli – 5. August 2018
Nachhaltigkeit als globale Herausforderung – Workcamp in Russland 2018

Teilnehmende aus Russland, Deutschland und Polen sind aufgefordert, gemeinsam drei Wochen nachhaltig miteinander zu gestalten.

Neben Arbeiten in der katholischen, bzw. evangelischen Gemeinde, einem orthodoxen Kloster und Bauarbeiten in einer Schule für benachteiligte Kinder, stehen Workshops wie auch Besuche im Museum der ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, der Stalinbunker und Ausflüge auf der Wolga mit auf der Agenda.
Sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückreise sind Tagesaufenthalte in Moskau im Programm, die auch einen Besuch bei Memorial beinhalten.

Auf der Agenda stehen Außenarbeiten in einem Kinderheim, Feldarbeiten in einem orthodoxen Kloster und Renovierungsarbeiten in der Gemeinde von Samara. Hier gibt es weitere Infos.

Teilnehmen kann jede/r ab 18 Jahren.



22. Juli – 6. August 2018
6. Antimafia-Camp auf Sizilien – United Citizens against Mafia Structures

ItalienworkcampPraktische Anti-Mafia-Arbeit: von 22. Juli bis 8. August 2018 auf Sizilien beim gemeinschaftlichen
Weinanbau helfen und über Mafia und Menschenrechte vor Ort und Verknüpfungen zum fairen Handel diskutieren.

Im Dorf San Giuseppe Jato bei Palermo war die Mafia einst ganz groß, heute ist die Kooperative „Placido Rizzoto“ ein wichtiger Arbeitgeber in der Gegend. Die Kooperative wird von der großen Antimafia-Organisation Libera unterstützt und verwaltet die Güter ehemaliger Mafiabosse. Durch das Workcamp könnt ihr mutige Sizilianer/-Innen kennenlernen und sie in ihrer Arbeit unterstützen. Hier gibt es weitere Infos.

Es gibt noch wenige freie Plätze für das Camp, bei Interesse klickt auf den Link unten und füllt das Online-Formular aus.
Teilnehmen kann jede/r ab 18 Jahren. Hier das ONLINE FORMULAR



5. – 19. August 2018 in Leipzig
Rückbegegnung: Global-nachhaltig-demokratisch an an der Wolga

Ort: Connewitz und Umgebung
Teilnehmendenbeitrag: 100,- €
Unterbringung: Gemeindehaus

Jugendliche aus Russland sind im Anschluss des Camps in Samara nach Sachsen eingeladen und fahren so gemeinsam mit zurück nach Leipzig.
Dort erwartet sie ein umfangreiches Programm rund um Globalisierung und Demokratie. Nach 30 Jahren begeben wir uns auf Spurensuche von DDR-Oppositionsarbeit. So stehen hier Nikolaikirche, Stasimuseum und zeitgeschichtliches Forum fest im Progamm. Wir werden aber dort nicht
stehenbleiben und gemeinsam den Blick nach vorn über den Tellerrand wagen, um dort genauer hinzuschauen wo heute Ungerechtigkeiten und Krisen die Menschheit akut bedrohen.
Wir loten Möglichkeiten des Engamanets aus, ob es zum Thema Flucht und deren Ursachen ist, oder dort hinsehen, wo nationalistische Tendenzen die offen Gesellschaft bedrohen, z.B. mit Inputs zu Demokratie, Lebenstil aber auch nachhaltigem Konsum.
Gearbeitet wird an verschiedenen Brennpunkten im Umweltbereich. Es sind darüber hinaus Gespräche im Rathaus mit Politikern und Amtsträgern vorgesehen. Mit einer Fahrt nach Wurzen möchten wir dem dortigen Engagent gegen Rechts und für Flüchtlinge konkret nachspüren.



 

Jugendaustausch in Kiew

Vom 20. Bis 28 November 2017  fand der interkulturelle Jugendaustausch „The Right to be Right“ mit Teilnehmenden aus Deutschland, Georgien, Polen und der Ukraine in Kiew statt.  Themen der Begegnung  waren Menschen- und Bürgerrechte, Migration und Fair Trade. Vor dem Austausch hatte jede der Teilnehmergruppen eines der Themen zugewiesen bekommen und dazu Workshops, Präsentationen und Spiele vorbereitet und war dafür verantwortlich, jeweils einen Tag ein Programm dazu anzubieten. Dabei wurde großer Wert auf eine Mischung zwischen formellem und informellem Lernen gelegt. Eine weitere Aufgabe der Teilnehmergruppen war es, jeweils einen interkulturellen Abend zu organisieren, der meist mit viel traditionellem Essen, Musik und Gesang endete.

Ein besonderer Schwerpunkt war der Konflikt in der Ostukraine und seine Auswirkungen auf die Ukraine und insbesondere auf die (ehemalige) Bevölkerung des Kriegsgebiets. Zum einen gab es Teilnehmende, die selber aus der Ostukraine und von der Krim kamen und bereit waren, ihre Erlebnisse mit uns zu teilen. Zum anderen gelang es, ein Treffen mit Binnengeflüchteten aus der Ostukraine zu arrangieren. Mit Hilfe unserer ukrainischen und georgischen Freunde, die für die Übersetzung zuständig waren, konnten wir intensive Gespräche mit den Geflüchteten  führen. Dadurch erfuhren wir mehr über die jetzige Situation der Menschen und ihre Wahrnehmung des Konfliktes. Ein weiterer Punkt von Interesse war die Maidanrevolution. Einige Teilnehmende nahmen an einer Stadtführung durch Kiew teil, wo sie die Plätze der Revolution kennen lernten. Die anderen Teilnehmenden besuchten in der Zeit die Villa und das dazugehörige Gelände des ehemaligen Präsidenten Wiktor Janukowytsch.

Insgesamt war der Austausch sehr bereichernd. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen, spannende Diskussionen geführt und insbesondere für die Teilnehmenden aus Deutschland hat sich ein neuer Blick auf die Ukraine, aber auch auf die anderen Austauschländer ergeben.



Unser Leipziger Partnerschaftskaffee erhält bei Öko-Test die Note „sehr gut“ und „fair“!!!

verpackungIn der aktuellen Ausgabe des Magazins ÖKO-TEST wurden 23 Kaffeesorten getestet. Der äthiopische Kaffee Oromia von EL PUENTE erhielt die Bestnote.

Insgesamt unterzog das Verbrauchermagazin 23 Arabica-Kaffees gründlichen Tests. Neben dem Oromia-Kaffee erhielten nur fünf weitere die Note „sehr gut“. Dabei stammten alle der positiv bewerteten Kaffees aus biologischem Anbau.

Im ersten Teil des Tests ging es zunächst um die Inhaltsstoffe: Auf Basis detaillierter Laboruntersuchungen wurden die Kaffees auf schädliche Substanzen, unter anderem auf ihren Acrylamidgehalt, geprüft. Acht der 23 Kaffees im Test fielen hier aufgrund überhöhter Werte durch. Darüber hinaus berücksichtigte ÖKO-TEST im weiteren Testverlauf aber auch, ob beim Anbau und Einkauf des Kaffees Kriterien des Fairen Handels berücksichtigt wurden und musste 13 der getesteten Kaffees als „unfair“ oder „überwiegend unfair“ einstufen.

EL PUENTE freut sich über die positive Bewertung des äthiopischen Kaffees Oromia mit „sehr gut“ und „fair“. „Das unabhängige Urteil der Tester zeigt, dass Fairer Handel und Spitzenqualität bei unseren Kaffees im Einklang stehen“, so Stefan Bockemühl, Geschäftsführer der EL PUENTE GmbH.

Der ausführliche Testbericht ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ÖKO-TEST sowie online unter www.oekotest.de nachzulesen.

© El Puente



Eine Welt e.V. Leipzig ausgezeichnet für herausragende Bildung für nachhaltige Entwicklung in Berlin

Agendakongress Bildung fuer nachhaltige Entwicklung 2016. Auszeichnung von Lernorten, Netzwerken und Kommunen. 11.07.2016. Copyright: Thomas Koehler/ photothek.net

Copyright: Thomas Koehler/ photothek.net

Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka übergab am 11.7.16 in Berlin im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms an einen Vertreter unseres Vereins die Ausszeichnung als Lernort für herausragende Bildung für nachhaltige Entwicklung. Bundesministerin Wanka hob hervor: „Erstmalig ehren wir Kommunen, Netzwerke und Lernorte, die stabile Strukturen und eine Verstetigung über BNE-Aktivitäten erreicht haben oder anstreben. Denn nur so kommen wir unserem Ziel näher, insgesamt eine nachhaltige Gesellschaft zu werden. Ich gratuliere den Ausgewählten herzlich.“ Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO Weltaktionsprogramm (2015-2019) ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Insgesamt 65 Lernorte, Netzwerke und Kommunen überzeugten die Fachjury mit ihren Bewerbungen. Die Ausgezeichneten stellen sich auf der Seite www.bne-portal.de vor.



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